Ausbildungsbedarf Gesundheitsberufe

Im Auftrag der Gesundheitsdirektion des Kantons BS und der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion des Kantons BL wurde von der Firma SMECO eine Studie zum Ausbildungsbedarf bei den Gesundheitsberufen erstellt.

Die OdA Gesundheit beider Basel hat die Studie am 23. März 2007 den Verbänden und den Sanitätsdirektoren beider Basel vorgestellt. Die Situation ist dramatisch. Auf der Stufe Höhere Fachschule (HF) besteht in beiden Basel ein Bedarfsdefizit von 115 Personen und auf der Stufe Fachangestellte Gesundheit (FAGE) eines von 140 Personen. Das heisst, für die Stufe FAGE müssten pro Jahr 160 Lehrstellen in den beiden Basel zusammen angeboten werden. Für das Jahr 2007 bis 2010 sind bis jetzt 95 Lehrverhältnisse FAGE und 68 Lehrverhältnisse Nachholbildung FAGE vorhanden. Im Kanton BL alleine sind es 63 Lehrverhältnisse FAGE und 31 Lehrverhältnisse Nachholbildung.

Da erfahrungsgemäss ein gewisser Teil der FAGE anschliessend in die HF gehen, braucht es genügend FAGE um den Berufsnachwuchs zu sichern. Dabei sind selbstverständlich alle Leistungsanbieter gefordert.

An der Ausbildung zur FAGE sind viele junge Menschen interessiert. Der Engpass liegt hier bei den angebotenen Lehrstellen. Die Alters- und Pflegheime im Kanton Basellandschaft sind die einzigen Anbieter von Ausbildungsplätzen, die nur unwesentlich hinter ihrem Plansoll zurückliegen. Der Herausforderung zusätzliche Lehrstellen anzubieten müssen sich vor allem die baselstädtischen Instituionen und die Spitäler stellen. Aber auch bei den Mitgliedheimen des BAP sollte überprüft werden, ob weitere Lehrstellen FAGE angeboten werden können.

(Text SVBL, ergänzt von A. Meyer)

 
Sitemap