Unternehmenskultur im Heim CURAVIVA-Fachkongress vom 2./3. November
Ueber 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Schweiz trafen sich am 2./3. November zum Kongress des Fachbereichs Alter von Curaviva in Bern. Aus meiner Sicht lieferte Dr. Andreas Heller, Wien, den fachlichen Höhepunkt des Kongresses mit seinem Referat zum Thema «Daheim sterben. Wie lässt sich eine Palliative Kultur im Pflegeheim einführen?». Eindrücklich unterstirch Dr. Heller, dass die palliative Pflege und die Sterbebegleitung in Zukunft noch mehr in den Mittelpunkt der Aufgaben in Pflegeheimen rücken werden. Die Historikerin Dr. Heidi Witzig entwarf in ihrem Beitrag «Alterskultur im Heim - eine junge Tradition und ihre Folgen» ein lebendiges Bild der Alterskultur in der Geschichte, in unserer heutigen Gesellschaft und im Blick auf die Zukunftsperspektiven. Niklaus Brantschen, Jesuit und Zenmeister, setzte in seinem Referat Akzente für eine spirituelle Heimkultur. Emotionale Höhepunkte waren die Motivations-Referate des Schweizer Eishockey-Nationaltrainers Ralf Krüger und Jean-Pierre Egger, Motivator des Alinghi-Teams. Ergänzt wurden die Plenarveranstaltungen durch verschiedene Workshops. Aus dem Baselbiet gestaltete ein Team aus dem Alter- und Pflegeheim Ergolz in Ormalingen einen Workshop zum Thema «Kulturleitbild als Führungsleitbild». Stephan Zbinden, Franziska von Arx und Rainer Hoffmann stellten die Einführung und Umsetzung eines Kulturleitbildes und die positiven Auswirkungen dieser Prozesse am Beispiel ihres Heims vor. Andi Meyer
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